Moonen/Arndt, camera silens, 1994/95, 24,00 €

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HRSG. von Maria Zinfert für ZKM | Karlsruhe, NGBK Berlin

Zweite erweiterte und überarbeitete Auflage des legendären vielfach prämierten Buches über sensorische deprivation und soziale Isolation. Nach den Lockdown-Jahren aktueller denn je!

175 Seiten, durchgehend zweifarbig

Deutscher Buchkunstförderpreis 1994
Internationaler Designpreis „Schönste Bücher der Welt“ 1995, Bronzemedaille

Essaysammlung & Künstlerbuch

Texte von
Florian Rötzer, Fritz Sack, Eckart Spoo, Jürgen Schweinebraden Freiherr von Wichmann-Eichhorn und andere

Thema: Sensorische Deprivation und Soziale Isolation am Beispiel der Einrichtung des Hochsicherheitstraktes im Gefängnis Stuttgart-Stammheim für die RAF-Kader.

Das Buch untersucht die komplexe Verwicklung von Forschung und Politik am Beispiel der jüngeren deutschen Zeitgeschichte.

„camera silens“ ist ein an der Uniklinik Hamburg Eppendorf zu experimentellen Zwecken eingerichteter Raum-im-Raum, der den Probanden in kürzester Zeit sämtliche natürliche Außenorientierung nimmt und sie auf die bloße Wahrnehmung eigener Körperfunktionen zurückwirft. Hiervon hatte man sich u.a. einen Therapie-Effekt bei politisch motivierten Straftätern erhofft.

Der Band enthält neben zahlreichen ganzseitigen Abbildungen der „camera silens“ und ähnlicher psychotherapeutischer Instrumente ein Interview mit dem Ingenieur der Fa. Grünzweig & Hartmann, die die Kammer in Hamburg 1970 ausgerüstet hat.

Im Netz:
http://on1.zkm.de/zkm/werke/CameraSilens
http://www.artechock.de/kunst/magazin/destor.htm

https://archiv.ngbk.de/projekte/erzeugte-realitaeten-iii-moonen-arndt-camera-silens/

Beitrag in https://spectorbooks.com/sounds-like-silence

Reszensionen in Frankfurter Rundschau, Tageszeitung, Junge Welt u.a.